Amalie-Schmieder-Haus
Evangelische Kindertagesstätte
 

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Jeder Mensch ist wichtig, nicht zu klein und nichtig, um von Gott gesehen zu werden.
   

Für die meisten Kinder und Eltern ist der Übergang in die Kindertagesstätte auch die erste Zeit der Trennung. Übergänge und Trennungen gehören zum Leben dazu und sie sind stets von starken Emotionen begleitet. Um den Kindern den Übergang so leicht wie möglich zu machen, treten wir mit den Eltern und Kindern frühzeitig in Kontakt.Wir laden zu einem Kennenlernnachmittag ein, an dem die Eltern die Möglichkeit haben Fragen zu stellen, die anderen Eltern und Kinder kennen zu lernen, erste Kontakte zu den Erziehern zu knüpfen und einen Rundgang durch die Einrichtung zu machen.
 
 

Den Eltern wird an dem Nachmittag das Eingewöhnungsmodell vorgestellt und mit ihnen zusammen werden Termine zur individuellen Eingewöhnung ihrer Kinder gemacht. Diesen Nachmittag nehmen die Eltern gut an, weil wir so die Möglichkeit haben, die Eingewöhnungen gut zu planen, um eine behutsame und individuelle Eingewöhnung zu gewährleisten .

 
   
Wir planen für die Eingewöhnung 2-3 Wochen ein. Fast alle Kinder schaffen in dieser Zeit die Trennung von den Eltern und sie bauen schon erste soziale Kontakte auf und finden sich in der neuen Umgebung zurecht.
 

Bei uns staffelt sich die Eingewöhnung wie folgt:

   In der ersten Woche wird das Kind von einem Elternteil im Tagesablauf begleitet. Dieser beginnt um 9.00 Uhr–bis
   eventuell 11.30 Uhr. Manche Kinder sind schon eher müde und dann
   wird der gemeinsame Vormittag beendet, manch anderes Kind schafft
  es schon bis zum Mittagessen.
Das Wohlbefinden des Kindes ist vorrangig.

   1. Diese kleine Gruppe besteht aus maximal 4-6 Kindern,
       dem Eingewöhnungskind und einer pädagogischen Fachkraft        (Bezugsperson). Durch diesen ruhigen und individuellen Start hat      
       ihr Kind die Möglichkeit, die Veränderungen auf sich wirken zu lassen.
       Die anderen pädagogischen Fachkräfte der Gruppe sind in dieser
       Zeit Ansprechpartner für die anderen Kinder der Gruppe,
       damit diese in der ,,besonderen Situation „
       der Eingewöhnung nicht zu kurz kommen.


   2.  Um Ihrem Kind zusätzlich Sicherheit zu bieten und eine
        behutsame ,,Trennung“ vom Elternhaus zu schaffen, ist es
        wichtig, dass das Elternteil am Gruppengeschehen teilnimmt
        und so jederzeit zur Rückversicherung des Kindes anwesend ist.


   3.  Der Zeitpunkt, wann zum ersten Mal ein Ablösen von dem
        Elternteil stattfindet, ist bei jedem Kind verschieden und wird
        gemeinsam von den Erziehern und den Eltern festgelegt.
        Wir beginnen in der zweiten Woche. Bei einer positiven Reaktion
        des Kindes werden die Zeiten ohne Elternteil kontinuierlich
        verlängert.
        Die Ablösung des Kindes kann durch das Mitbringen eines 
        persönlichen Gegenstandes von Zuhause, wie zum Beispiel
       ein Kuscheltier oder ein Schnuffeltuch, erleichtert werden.

 

Für uns als Fachkräfte der Einrichtung ist eine behutsame und individuelle Eingewöhnung des Kindes von zentraler Bedeutung.
Darum legen wir Wert auf einen kontinuierlichen Informationsaustausch zwischen den Eltern und uns.

 
 

Durch diesen Austausch sind nicht nur sie als Eltern dauerhaft über den Verlauf der Eingewöhnung informiert, sondern auch wir als Fachkräfte können uns ein Bild davon machen, wie sich Ihr Kind nach einem Tag in der Einrichtung zu Hause verhält und wie es den Tag verarbeitet hat.

Hieraus erschließen sich für uns neue und wichtige Informationen, welche im weiteren Verlauf der Eingewöhnungszeit berücksichtigt werden können.

 Die Eingewöhnungsphase ist erfolgreich abgeschlossen, wenn das Kind
sich von der Erzieherin trösten lässt und
sie als Bindungsperson akzeptiert hat
.